Fortbildungen
Wege zu Neuen Welten
Spirituell orientierte Imaginative Psychotherapie und Traumaarbeit
Vierteilige berufliche Fortbildung
Zum Verständnis:
Grundlegendes Verständnis dieser spirituell orientierten Imaginativen Psychotherapie ist es, den Menschen als Teil eines lebendigen Universums anzuerkennen und damit als ein „System“, das bestrebt und in der Lage ist, sich in Gleichgewicht zu bringen. In diesem Sinne stellt jede Heilung ihrem eigentlichen Wesen nach eine Selbstheilung dar.
Aus diesem Grundverständnis gestaltet sich das therapeutische Handeln prozessorientiert und ganzheitlich sowie ressourcenorientiert.
Dabei wird an individuelle sowie transpersonale Ressourcen angeknüpft.
Letzteres meint eine Aneignung von Ressourcen, die nicht im persönlichen Leben der KlientInnen zugänglich waren/sind (Qualitäten nichtmenschlicher Lebens- und Daseinsformen, wie z.B. Krafttiere, u. –orte, GöttInnen, Bäume, Steine, Wasser usw.)
Die Integration der ressourcenorientierten spirituellen Dimension führt zum Erkennen und Erleben einer Wirklichkeit, die über das begrenzte Ich hinausreicht. Durch die mittels imaginativer Methoden sich öffnenden transpersonalen Erfahrungsebenen werden im Sinne der Bewusstseinserweiterung neue – fördernde und nährende – Erfahrungen mit Hilfe imaginativer Methoden gemacht und neue, heilsame (Selbst-) Konzepte entwickelt.
Mit Hilfe innerer Reisen wird der Zugang zum emotionalen Erleben bedeutender biographischer Erfahrungen ermöglicht, die ursächlich in Zusammenhang stehen mit gegenwärtigen inneren und/oder äußeren Konflikten oder Belastungssituationen. Durch die in der Folge entstehende Bewusstheit der damit verbundenen alten Glaubensmuster und behindernden oder einschränkenden (Selbst-) Konzepte können diese überprüft und an die Jetzt-Zeit angepasst werden. In ähnlicher Weise werden vergangenheitsbezogene Überlebensstrategien als Ressourcen wertschätzend wahrgenommen, die es anzugleichen gilt an die Bedingungen der Gegenwart.
In der therapeutischen Arbeit mit (sexuellen) Traumatisierungen ermöglicht die Verwendung verschiedener imaginativer Interventionen zum einen eine Stabilisierung der gesamten Persönlichkeit (z.B. durch das Erleben eines geschützten Inneren Ortes u.ä.), zum anderen eine Integration dissoziierter Erfahrungsebenen (Körperempfindungen, Affekte, Wahrnehmungen etc.) sowie von Persönlichkeitsanteilen/Ego-States (wie z.B. „innere Kinder“).
Diese Integration führt zur Auflösung der bestehenden Traumata und infolgedessen zu einem umfassenden Heilungsprozess.
Die grundlegende Haltung der TherapeutIn, die in allen therapeutischen Interventionen zum Ausdruck kommen sollte, ist geprägt durch die Qualitäten von Präsenz, Achtsamkeit und liebevoller Annahme der gesamten Persönlichkeit der KlientIn gegenüber, die getragen wird von dem Wissen und der Achtung gegenüber deren innerer Weisheit. Dies umfasst insbesondere auch die Achtung vor der Einzigartigkeit und der Besonderheit eines jeden Heilungsweges.
Anders als in anderen Formen imaginativer Arbeit basiert die spirituell orientierte Imaginative Psychotherapie und Traumaarbeit auf dem Vertrauen, dass dieser Heilungsweg sich durch die inneren Bilder, die intuitiv entstehen, offenbart bzw. durch die transpersonalen Erfahrungsebenen (z.B. durch geistige Helferwesen) deutlich wird.
Inhalte der Fortbildung:
1. Grundlegendes zur Begrifflichkeit von Spiritualität und Imagination
- Menschenbild
- Verständnis von „Krankheit“ und Heilung
- Zielsetzungen des therapeutischen Prozesses
- Anforderungen an die/den TherapeutIn
2. Imaginative Methoden in der Psychotherapie
- Ressourcenorientierte Methoden
o Innere Reisen zu Krafttieren und zu geistigen Helferwesen
o zu Kraftorten
o zu Teilen der Natur und Naturelementen (Wasser, Bäume etc.)
- Arbeit mit dem Inneren Garten
o zur Klärung und Lösung innerer (emotionaler) Konflikte
o Imaginative Arbeit mit dem „Inneren Kind“
o Arbeit mit inneren Anteilen (innere „Selbst-Familie“, inneres „Team“)
3. Imaginative Traumatherapie
- Grundlagen der Imaginativen Traumatherapie
- Traumakonfrontation
- Integration dissoziierter Selbst-Anteile
4. Imaginative Körperarbeit
- Arbeit mit Körperempfindungen/-sensationen
- Arbeit mit Krankheitssymptomen
5. Imaginative Methoden zur eigenen Psychohygiene
- Burn-out-Prävention
- Prävention von Sekundärtraumatisierungen
Die Ausrichtung der Fortbildung ist stark praxisorientiert.
Ziel der Fortbildung ist es, einen Umgang mit den erlernten Methoden zu entwickeln, der dazu befähigt, sie in das eigene konkrete Berufsfeld einzusetzen.
Da die meisten Techniken in Gruppen wie in der Einzelarbeit genutzt werden können, wird sowohl in der Gesamtgruppe als auch mit Demonstrationen (Arbeit mit Einzelnen in der Gruppe) gearbeitet. In anschließenden Kleingruppen wird das Erlernte geübt und vertieft.
Die Fortbildung findet an 4 aufeinander aufbauenden Wochenenden statt.
Zielgruppe:
Angehörige aus psychosozialen und therapeutischen, sowie aus (spirituell) heilenden oder beratenden Arbeitsfeldern.
Hinweis: Die Fortbildung kann auch als Inhouse-Seminar gebucht werden (auch in modifizierter Form)
Die Ausschreibung kann unter Download heruntergeladen und als pdf-Datei ausgedruckt werden.
| Schamanische Reisen zum Inneren Kind |
Hier können Sie meinen Artikel "Schamanische Reisen zum Inneren Kind" herunterladen.
Vielen Dank für Ihr Interesse! |
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